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Xylophon – Fakten und Zahlen

Die Bezeichnung „Xylophon“ stammt aus Griechenland und setzt sich aus zwei Begriffen zusammen. So steht der Begriff „xylon“ für „Holz“ und das Wort „phone“ bedeutet so viel wie „Ton“, „Stimme“ oder „Laut“.

Der Tonumfang von Xylophonen

Bei Orchesterxylophonen bewegt sich der Tonumfang zwischen 3 und 4 Oktaven. Daher ergibt sich also ein Umfang von 36 bis 48 Stäben. Die einzelnen Klangstäbe sind wie bei der Klaviatur von Klavieren angeordnet. Die beiden Reihen entsprechen somit den weißen und schwarzen Tasten auf einem Klavier.

Tonlagen bei Xylophonen

Die Hersteller von Xylophonen unterscheiden die Tonlagen Alt und Sopran. Alt stellt die tiefere Tonlage dar. Xylophone in Alttonlage klingen weich und dunkel. Ein Xylophon in Soprantonlage ist durch einen klaren und hellen Klang geprägt.

Die Klangstäbe

Eine Oktave setzt sich aus insgesamt 12 Halbtonschritten zusammen. Eine Tonart umfasst allerdings nur sieben Töne. Diese wiederholen sich in Oktaven. Die kleinsten Xylophone sind mit mindestens acht Tönen ausgestattet. So sind diese Instrumente auf die Töne einer bestimmten Tonart beschränkt. Es gibt viele Xylophone, die über einen Tonumfang von anderthalb bis zwei Oktaven verfügen. Am weitesten verbreitet ist hier die Tomart C-Dur. In Afrika gebaute Xylophone verwenden die pentatonische Tonleiter.

Bestattungszeremonien mit Xylophonen

In Europa werden Xylophone meist Fällen verwendet, um Kinder an die Welt der Musik heranzuführen. In der Kultur der Lobi (ein im Norden von Ghana beheimateter Stamm) sind Xylophone ein zentraler Bestandteil. Dort werden diese Instrumente Gyil genannt. Die Resonanzkörper sind aus Kürbissen gefertigt. Bei Beerdigung wird auf diesen speziellen Xylophonen gespielt und so eine andächtige Stimmung erzeugt.

Ein Xylophon-Virtuose

Bereits im Alter eines Teenagers galt George Hamilton Green (1893 – 1970) als Virtuose auf dem Xylophon. Schon als Junge war er in der Lage über 300 Stücke auf dem Xylophon zu spielen. Mit 9 Jahren trat er zum ersten Mal mit der Band seines Vaters auf. Green war sogar in der Lage mit 6 bis 8 Schlägeln gleichzeitig zu spielen. Seine Spielweise zeichnete sich durch spezielle Nuancen aus, mit denen er dem Xylophon in der Musikwelt zu wachsendem Ansehen verhalf. Er schrieb zahlreiche Ragtime-Stücke. Diese gehören bis heute zu den Standardwerken für das Xylophon.


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